Strategische Allianz

Sie werden als Zusammenschlüsse von Unternehmen definiert, die auf der gleichen Wertschöpfungsstufe stehen. In einer strategischen Allianz verbinden zwei oder mehr Unternehmen ihre individuellen Stärken, um so das gemeinsam verfolgte Ziel zu erreichen. Durch Konsolidierung der individuellen Stärken können strategisch relevante Wettbewerbsvorteile gegenüber Konkurrenten gesichert und in den einzelnen Geschäftsfeldern ausgebaut werden. Austauschbeziehungen werden nicht über Markttransaktionen geregelt, sondern vielmehr arbeiten die Partner in den einzelnen Geschäftsfeldern, bspw. Forschung oder Vertrieb, zusammen. Die Partner von strategischen Allianzen sind auch nach dem Zusammenschluß grundsätzlich selbständig. Lediglich in Bezug auf das gemeinsame Ziel müssen die Partner ihre Geschäftsfelder entsprechend koordinieren und untereinander abstimmen. Tendenziell sind Kooperationen dieser Art kurz- bis mittelfristig ausgelegt. [Backhaus, K. et al.: Strategische Allianzen und strategische Netzwerke, in: Wirtschaft und Studium, 22. Jg., 1993, Heft 7, S. 2].